8 Tipps für deinen Prag-Besuch

8 Tipps für deinen Prag-Besuch Ich hatte schon so viel Gutes über Prag gehört – am ersten November Wochenende war es dann soweit: Ich war das erste Mal in Prag und bin begeistert von dieser wunderschönen Stadt! Ich wusste bis jetzt kaum etwas über Tschechien, was angesichts dessen, dass es eines unserer Nachbarländer ist, eigentlich ziemlich arg ist. Zum Beispiel habe ich es mir immer viel größer vorgestellt. Dabei ist es ungefähr gleich groß (oder klein 😉 ) wie Österreich. Hier möchte ich euch ein paar Tipps für Prag geben, welche Orte mir gut gefallen haben und vor allem wie man in der deftigen tschechischen Küche auch als Vegetarierin gut durch kommt ;-). 1. Die Altstadt Ist wirklich wunderschön und hat einen ganz eigenen märchenhaften Zauber. In der Adventzeit mit den Weihnachtsmärkten soll sie besonders schön sein. Aber es sind wirklich sehr viele Touristen unterwegs, was sich auch auf die Geschäfte auswirkt. Es gibt viel Souvenir-Kram und alle möglichen Glitzer-Läden. Auch die Restaurants haben sich ganz auf die Touristen ausgerichtet. Zu den Hauptessenszeiten ist meist auch richtig viel los und es ist gar nicht so leicht einen Platz zu finden. Ausblick über die Altstadt vom Vegan’s Prague 2. Die Karlsbrücke Die Karlsbrücke muss man einfach gesehen haben und ist ein zentrales Schmuckstück und Wahrzeichen der Stadt. Ich habe sie allerdings nie betreten, denn jedes Mal, wenn wir dort waren, aber vor allem am Abend, war sie so voller Menschen, dass ich kein Bedürfnis hatte drüber zu gehen. Sie ist aber auf jeden Fall wunderschön anzusehen. Ihr seht sie im Beitragsbild. Am besten gefallen hat sie mir von oben, vom Letná Park aus. Sozusagen aus sicherer Entfernung 😉 3. Der Letná park Unser Hotel war ganz in der Nähe vom Letná Park, deshalb sind wir nach dem Frühstück direkt zu Fuß hingegangen. Der Letná Park befindet sich auf einem Hügel und bietet einen tollen Blick über die Stadt. Definitiv einer meiner liebsten Plätze in Prag. Es waren auch einige andere Touristen dort unterwegs, aber es verläuft sich ganz gut. Im Park konnte ich es nicht lassen und bin mal wieder auf einen Baum geklettert – er war einfach wie dafür gemacht :-). Außerdem gibt es oben am Gipfel eine Foto-Ausstellung mit Informationen über die letzten 100-150 Jahre Geschichte von Tschechien. Am höchsten Punkt des Hügels war früher ein Stalin Denkmal, aber jetzt steht dort ein Metronom und Skateboarder toben sich auf dem glatten Steinboden aus. Kein besonderes Schmuckstück, der Metronom. So ein schöner Baum, da konnte ich nicht widerstehen :-). 4. Die John Lennon Wall Auf den ersten Blick sieht die John Lennon Wall wie eine ganz normale Graffiti-Wand aus. Aber eigentlich ist sie ein Symbol für den Widerstand und die subversive Studentenkultur während des Kommunismus in Tschechien. John Lennon war selbst übrigens nie in Prag, aber während des Kommunismus war er ein großer Held für tschechische Jugendliche. Nachdem er 1980 erschossen wurde, hatte jemand über Nacht ein Porträt von ihm auf die Mauer gemalt, zusammen mit den Worten „give peace a chance“. Mittlerweile ist das Porträt längst unter vielen Schichten Farbe anderer Gaffitis verborgen, aber der Name „John Lennon Wall“ blieb. Da dieser Platz in jedem Prag Guide zu finden ist, ist sehr viel los. Ich finde sie hat aber trotzdem ihren Reiz und sei es nur, um andere dabei zu beobachten, wie sie sich vor der Wand in Pose werfen. Die John Lennon Wall ist ein beliebtes Fotomotiv. 5. Der kleine Farmers Market Ideal wenn man der vollen Altstadt ein wenig entliehen möchte, ist der kleine Farmers Market gleich bei der Metro Haltestelle Jiřího z Poděbrad. Er hat Mittwochs, Freitags und Samstag geöffnet. Von Obst und Gemüse über tschechischen Wein bis hin zu veganen Kuchen hat er viele Leckereien zu bieten. Meist gibt es auch Live-Musik. Unbedingt die mit Kraut gefüllten Fladen kosten, die gibt es auf Wunsch auch vegetarisch! Danach kann man in dem Viertel noch ein wenig herumspazieren. Es ist eher ruhig, was ich aber nach den vielen Leuten im Rest der Stadt sehr angenehm fand, und es gibt einige nette Cafés. 6. Der neue jüdische Friedhof In Prag gibt es einen alten und einen neuen jüdischen Friedhof. Der alte kostet Eintritt und es tummeln sich immer viele Touristen dort. Der neue jüdische Friedhof ist ruhiger, sehr verfallen und kostet keinen Eintritt. Eine kleine Spende dazulassen wird aber trotzdem empfohlen. Die Gräber sind teilweise sehr verfallen, was ihm einen verwunschenen Zauber verleiht. Auch Kafkas Grab ist hier zu finden. Ein Spaziergang durch den neuen jüdischen Friedhof – abseits der Touristenmassen. 7. Vegetarisch Essen in Prag Die gute Nachricht zuerst: es gibt vegetarische und vegane Lokale in Prag. Die schlechte Nachricht: bei herkömmlichen Lokalen ist die Auswahl an vegetarischen Gerichten meist sehr gering. Die vegetarische Alternative in „normalen“ Restaurants hieß meist „Gebackener Käse“. Mag ich grundsätzlich gern, kann ich aber nicht jeden Tag essen. Deshalb war ich froh mir vorab schon ein paar Alternativen gesucht zu haben. Allgemein kann man in Prag aber wirklich lecker essen und trinken. Vegane Leckereien am Farmers Market Eine sehr große Empfehlung ist das Vegan’s Prague. Es befindet sich mitten im touristischen Zentrum in der Nähe der Prager Burg. Lasst euch nicht von den vielen Stufen, die man durch ein dunkles Stiegenhaus nach oben steigen muss, abschrecken. Ihr werdet mit leckerem veganem Essen und sehr schöner Aussicht belohnt. Im Sommer gibt es auch eine Terrasse. Hier habe ich ein traditionelles tschechisches Gericht namens Svíčková gegessen. Es war sehr lecker. Preise und Portionen waren ok, aber nicht so groß wie in anderen Lokalen. Satt sind wir aber geworden. Endlich gab’s auch für mich ein Gericht mit Knödel 🙂 Leckerer mit Kraut gefüllter Fladen am Farmers Market Ein weiteres Lokal, wo es mir sehr gut geschmeckt hat und wo es eine gute vegetarische Auswahl gab, war das Restaurace Haštalský Dědek. Ich hatte leckere Kartoffelleibchen mit Käse gefüllt und Sauerkraut als Beilage. Die Portionen waren sehr groß. Einziger Nachteil dort, dass es ein bisschen laut war. Weitere Alternativen für Vegetarier und Veganer sind die vegane
Auf Wiens goldenen Spuren mit Jane’s Walk Vienna

Auf Wiens goldenen Spuren mit Jane’s Walk Vienna Im Mai habe ich das erste Mal an einer Stadtführung namens „Jane’s Walk“ teilgenommen. Worum es sich dabei handelt, warum es mir so gut gefallen hat und was das alles mit dem alten Beruf der Schildermaler zu tun hat, erzähle ich euch in diesem Beitrag. Anfang Mai hat mich mein Papa in Wien besucht – ein Anlass sich nach einem spannendem Programm umzusehen, bei dem man auch gleichzeitig ein wenig von Wien entdecken kann. Dabei bin ich auf Janes’s Walk gestoßen: gratis Stadtspaziergänge die privat von engagierten Menschen zu verschiedenen Themen rund um die Stadt organisiert werden. An diesem Wochenende Anfang Mai fanden weltweit in verschiedenene Städten zahlreiche dieser Spaziergänge statt. Auch in Wien wurden Führungen zu verschiedenen Themen angeboten. Die alte Löwen Apotheke war die erste Station – innen und außen sehr schön anzusehen. „Wien vergoldet“ hieß der Spaziergang für den wir uns entschieden haben. Sezession, Pallas Athene und Pestsäule sind meist die ersten Gebäude die einem in Wien dazu in den Sinn kommen. Tom Koch hat uns auf diesem Spaziergang aber an subtilere und weniger bekannte Orte und Gebäude von Wien geführt. Begonnen haben wir im 8. Bezirk. Von der alten Löwenapotheke ging es zu einem kleinen Frisörsalon mit originalen Kabinen, über die Maria-Hilfer-Straße zum bekanntesten Rechtschreibfehlers Wiens und vorbei am Café Sperl zu einem alten Schild am Naschmarkt. Den Abschluss bildete die alte Schildermalerei-Werkstatt von Josef Samuel im 4. Bezirk, die mittlerweile auch eine Art Museum für die Kunst der Schildermalerei ist. Der bekannteste Rechtschreibfehler Wiens: der Name der Klaviermacherfamilie lautete Stelzhammer. Eine ehemalige Bäckerei mit vielen vergoldeten Schriftzügen. Josef Samuel hat uns auch auf dem Spaziergang begleitet. Viele Schilder der Geschäfte, die wir besuchten, hat er gemalt. In unserer digitalisierten und globalisierten Welt kennen wir die Menschen, die den Schriftzug von H&M, Billa und Co an der nächsten Einkaufsstrasse gestaltet haben, nicht. Der Beruf des Schildermalers ist noch aus einer anderen Zeit, persönlicher, mit kleineren und eigentümergeführten Geschäften. Es war schön den persönlichen Bezug zu „seinen“ Schildern und die Erinnerungen des Schildermalers mitzuerleben. In Wien gibt es viele Details zu entdecken, die an vergangene Zeiten erinnern. Seit dieser Führung schaue ich die Schriften an den Gebäuden mit anderen Augen an. Oft sieht man auch sogenannte Ghostletters, Stellen an denen Schriftzüge demontiert wurden und trotzdem noch als Abdruck zu sehen sind. Josef Samuel zeigt uns wie die Buchstaben vergoldet wurden und erzählt ein bisschen nostalgisch von einer Zeit als heute nicht mehr erlaubte Inhaltsstoffe in Farben noch verwendet wurden. In der alten Schildermaler-Werkstatt In den Farbkistchen befinden sich noch echte Hasenpfoten die zum Auftragen der Farben verwendet wurden. Auch die Geschichte von Jane’s Walk finde ich sehr spannend: Sie entstanden auf Basis der Idee von Jane Jacobs, dass BürgerInnen selbst aktiv an der Gestaltung ihrer Umgebung mitwirken sollen. Jane Jacobs wurde 1916 in den USA geboren und hat sich für gemeinschafts- und menschenorientierte Stadtentwicklung eingesetzt. Hier könnte ihr mehr über diese spannende urbane Aktivistin lesen. Ursprünglich hatte ich nicht geplant auf meinem Blog über Jane’s Walk zu schreiben, deshalb war ich nur mit meinem Smartphone ausgerüstet und habe mir keine Notizen gemacht. Weil ich aber finde dass es sich auszahlt öfter mal genauer hinzusehen und ich das Konzept von Jane’s Walk super finde, wollte ich euch trotzdem davon erzählen. Ich hoffe, ich konnte euch ein bisschen auf diesen Spaziergang mitnehmen und vielleicht habt ihr ja auch Lust bekommen einen Jane’s Walk auszuprobieren… Jane’s Walk Vienna: weitere Termine mehr Fotos vom Jane’s Walk „Wien vergoldet“ Weitere blog posts Leben & Wohnen Hallo – schön, dass du hier bist! Willkommen auf meinem Blog, dem Neuen Miteinander – einer Plattform, auf der ich Ideen und… Arbeiten & Wirtschaft Ich wünsche mir eine Welt in der Menschen auf ihr… Ich wünsche mir eine Welt in der Menschen auf ihr Herz hören Hallo, ihr lieben… Reisen & Entdecken 5 Wahrheiten, an die mich die Natur erinnert 5 Wahrheiten, an die mich die Natur erinnert Ich verbringe gerne Zeit in der Natur… Sprache & Kommunikation Mit Mediation Konflikte besser lösen oder: Ich werde Mediatorin! Mit Mediation Konflikte besser lösen oder: Ich werde Mediatorin! Konflikte sind Teil unseres Lebens. Trotzdem… Sarah Amberger E: hallo@neuesmiteinander.at T: 0123 456 789 Impressum │ Datenschutz
WWOOFen – eine Anleitung und 9 Tipps für dein eigenes WWOOF-Abenteuer

WWOOFen – eine Anleitung und 9 Tipps für dein eigenes WWOOF-Abenteuer Der Frühling naht und damit steigt meine Reiselust. Wie reist ihr am liebsten? Ich genieße es, wenn ich mich auf einen Ort einlassen und ein paar Tage am selben Fleck sein kann. Lieber als im Hotel wohne ich bei Freunden oder Bekannten. So kann ich tiefer in das Land und seine Eigenheiten eintauchen, gerade weil man von Einheimischen andere Tipps bekommt, als aus dem Reiseführer. Ich mag es auch den Alltag anderer Menschen kennen zu lernen. Eine Möglichkeit bei Einheimischen zu wohnen, in ihren Alltag eingebunden zu sein und dabei mehr über biologische Landwirtschaft zu lernen, ist das WWOOFen. Ein weltweites Netzwerk von biologischen Höfen WWOOFen ist (fast) kostenlos und beruht auf dem Austausch von Arbeitskraft gegen Kost und Logis. Konkret bedeutet das, dass du pro Tag ca. vier bis fünf Stunden bei verschiedenen Arbeiten am Hof mithilfst. Deine Aufgaben können sein Gemüsebeete vorzubereiten, Samen auszusäen oder Obst zu ernten. Dafür darfst du gratis übernachten und bei allen Mahlzeiten mit deinen GastgeberInnen essen. Ein Mitgliedsbeitrag von ca. 25 Euro ist an das WWOOF-Netzwerk zu zahlen. Die Abkürzung WWOOF steht für „we’re welcome on organic farms“ („Wir sind auf biologischen Höfen willkommen“) oder „word-wide opportunities on organic farms“ („weltweite Möglichkeiten auf biologische Höfen“). WWOOF-Höfe bilden ein mittlerweile weltweites Netzwerk für freiwillige HelferInnen auf biologischen Höfen. Wenn du volljährig bist, kannst du grundsätzlich in jedem Alter WWOOFen , mit Kindern, mit Haustier, zu zweit, alleine – solange es für dich und deine GastgeberInnen in Ordnung ist. Apulien: Jeden Tag gab es frisches Obst und Gemüse im Yogazentrum. Apulien: Hier durfte ich bei meinem Aufenthalt im Yogazentrum wohnen. Geboren wurde die Idee von der in London lebenden Engländerin Sue Coppard im Jahr 1971. Sie wollte damit Menschen aus der Stadt die Möglichkeit geben, Zeit in der Natur und in Kontakt mit biologischer Landwirtschaft zu verbringen. Ich selbst war bereits WWOOFen bei einem Yogazentrum in Italien und bei einer Familie in den USA. Land aussuchen, Mitgliedsbeitrag zahlen und los geht‘s Und so funktioniert WWOOFen: Du entscheidest dich für ein Land und zahlst den Mitgliedsbeitrag von ca. 25 Euro auf das jeweilige WWOOF-Länder-Konto ein. Die Mitgliedschaft gilt für ein Jahr. Im Gegenzug bekommst du Zugang zu den Kontaktdaten der WWOOF-Höfe in diesem Land und eine Mitgliedskarte. Anschließend suchst du dir im Internet auf der jeweiligen WWOOF-Länder-Seite die Höfe aus, die dich am meisten interessieren und am besten zu deinen Wünschen passen. Dann heißt es Höfe anschreiben und ein wenig über dich zu erzählen, um die gegenseitigen Vorstellungen hinsichtlich Zeitraum und Tätigkeiten abzuklären. Denk auch daran Allergien, Unverträglichkeiten oder körperliche Einschränkungen anzusprechen. Auch wenn du deine Kinder mitnehmen willst oder jemanden brauchst der dich abholt, solltest du das abklären. Auf Reisen können sich Pläne auch mal ändern, denk daran deinen GastgeberInnen in dem Fall Bescheid zu geben. New Mexico: leckere Spaghetti-Kürbisse 9 Tipps für dein eigenes WWOOF-Abenteuer 1. Sei dir darüber im Klaren, was du von deinem WWOOF-Aufenthalt erwartest: Deine Sprachkenntnisse verbessern, kostengünstig reisen oder möglichst viel über biologische Landwirtschaft lernen? Je konkreter du deinen GastgeberInen bei der Kontaktaufnahme erzählst, warum du bei Ihnen WWOOFen möchtest, desto eher könnt ihr abschätzen, ob ein Aufenthalt sinnvoll ist. Bei meinem ersten WWOOF-Aufenthalt in Italien hatte ich die Wahl in der Küche, an der Rezeption oder am Feld mitzuarbeiten. Da ich vor allem besser Italienisch lernen wollte und nur in der Küche kein Wort Englisch gesprochen wurde, entschied ich mich für die Küche. 2. Fang‘ rechtzeitig an deine Favoriten anzuschreiben. Gewisse Höfe sind schnell „ausgebucht“ und haben oft monatelang keinen Platz für WWOOFer. Es kommt aber auch vor, dass WWOOFer kurzfristig abspringen. Lass dich also nicht von einer spontanen Anfrage abhalten, aber rechne damit, dass manche Höfe ihre Plätze schon vergeben haben. New Mexico: So sah die Umgebung bei meiner Gastfamilie aus. Kein Handyempfang, keine Busverbindung. 3. Sieh dir die Lage des Hofes gut an. Wenn du nur mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs bist, kann es schwierig sein vom Hof aus Unternehmungen zu machen. Manchmal gibt es Fahrräder oder Mopeds am Hof, die du dir ausborgen kannst. Auch hier gilt: Frag am besten im Vorhinein nach. 4. Als WWOOFerIn musst du dich selbst versichern. Eine Krankenversicherung ist unbedingt nötigt, erkundige dich auch wegen einer Reiseversicherung. 5. Nimm dir genügend Zeit. Die Aufenthaltsdauer variiert und kann individuell vereinbart werden, manche GastgeberInnen wünschen sich aber eine Mindest-Aufenthaltsdauer. Für mich haben sich zwei Wochen bewährt. 6. Hinterlasse deiner Familie oder Vertrauensperson eine Adresse und eine Kontaktmöglichkeit. Nicht alle Orte haben Handyempfang 😉 und deine Lieben machen sich sonst vielleicht unnötig Sorgen und wissen nicht einmal wo sie nachfragen können. Holzarbeiten für einen neuen Schuppen – an dem Tag hat es übrigens noch geschneit. 7. Respektiere die Privatsphäre und die Hausregeln deiner GastgeberInnen. Frag nach, wenn du dir nicht sicher bist, ob du etwas benutzen oder dir einfach aus dem Kühlschrank nehmen darfst. Unter Umständen bist du sehr in ihren Alltag und in ihre privaten Räume integriert, dann braucht es Achtsamkeit und Rücksichtnahme. 8. Sprich an, wenn dich etwas stört Oder du mit irgendwas nicht klar kommst. Dein Aufenthalt soll beiden Seiten etwas bringen, wenn du das Gefühl hast, etwas passt nicht, sprich es besser an. Wenn es nicht besser wird, kannst du natürlich jederzeit deinen Aufenthalt beenden. 9. Sei offen und neugierig! Menschen, die bereit sind Andere in ihrem Zuhause wohnen zu lassen, sind meist selbst offene, neugierige und spannende GesprächspartnerInnen. Ich hoffe, meine Tipps helfen euch weiter und haben eure Lust auf ein eigenes WWOOF-Abenteuer geweckt. Wart ihr schon einmal WWOOFen? Habt ihr auch ein paar Tipps auf Lager? Ich freu mich von euch in den Kommentaren zu lesen 🙂 Weitere blog posts Leben & Wohnen Hallo – schön, dass du hier bist! Willkommen auf meinem Blog, dem Neuen Miteinander – einer Plattform, auf der ich Ideen und… Arbeiten & Wirtschaft Ich wünsche mir eine Welt in der Menschen auf ihr… Ich wünsche mir eine Welt in der Menschen auf ihr Herz hören Hallo, ihr lieben… Reisen &
7 Fragen für deinen Jahresrückblick 2017

7 Fragen für deinen Jahresrückblick 2017 Kurz vorm Jahreswechsel – dieses Jahr quasi in letzter Minute – mache ich gerne einen kleinen Jahresrückblick und lasse das alte Jahr nochmal Revue passieren. Die Zeit zwischen Weihnachten und Silvester finde ich dafür ideal. Nachdem der Weihnachtstrubel vorbei ist, gibt es weniger Verpflichtungen und es ist Zeit sich zurück zu ziehen und Innenschau zu halten. Bevor ich Ziele fürs neue Jahr festlege, schaue ich auf das letzte Jahr zurück, was gut gelungen ist, was neu war und wohin ich mir wünsche, dass es im nächsten Jahr weiter geht. Hier habe ich euch, als Anregung für euren eigenen Jahresrückblick 2017, meine Fragen aufgeschrieben: Wie haben sich meine Ziele für 2017 entwickelt? Welche habe ich erreicht, welche haben sich unterm Jahr verändert? Welche kommen mit ins neue Jahr? Gab es große Veränderungen in meinem Leben in diesem Jahr? Zum Beispiel ein Umzug, eine neue Beziehung, ein neuer Job? Welche Menschen habe ich 2017 kennen gelernt? Mit welchen wünsche ich mir auch im nächsten Jahr in Kontakt zu bleiben? Was habe ich dieses Jahr gelernt? Neue Fertigkeiten, etwas über mich selbst oder im Beruf? Welche Herausforderungen gab es heuer für mich? Welche Reisen habe ich gemacht? Für was bin ich dieses Jahr besonders dankbar? Am liebesten mache ich meinen Jahresrückblick bei einer Tasse Tee, mit einer Kerze und feinem Duft. Wenn ich merke, dass es noch etwas gibt, das mich belastet, schreibe ich es auf einen Zettel und verbrenne es in einem kleinen Feuer im Garten. Alte To-Do-Listen und Notizzettel die ich nicht mehr brauche, kommen bei der Gelegenheit auch gleich ins Feuer. Wenn ihr keinen Garten habt, könnte ihr einen kleinen Zettel auch in einer feuerfesten Schale in der Wohnung verbrennen. Ich freu mich, wenn euch meine Fragen inspirieren und wünsche euch einen schönen Jahreswechsel und ein wundervolles neues Jahr! Weitere blog posts Leben & Wohnen Hallo – schön, dass du hier bist! Willkommen auf meinem Blog, dem Neuen Miteinander – einer Plattform, auf der ich Ideen und… Arbeiten & Wirtschaft Ich wünsche mir eine Welt in der Menschen auf ihr… Ich wünsche mir eine Welt in der Menschen auf ihr Herz hören Hallo, ihr lieben… Reisen & Entdecken 5 Wahrheiten, an die mich die Natur erinnert 5 Wahrheiten, an die mich die Natur erinnert Ich verbringe gerne Zeit in der Natur… Sprache & Kommunikation Mit Mediation Konflikte besser lösen oder: Ich werde Mediatorin! Mit Mediation Konflikte besser lösen oder: Ich werde Mediatorin! Konflikte sind Teil unseres Lebens. Trotzdem… Sarah Amberger E: hallo@neuesmiteinander.at T: 0123 456 789 Impressum │ Datenschutz
Weit. Ein Weg um die Welt. 〈Filmtipp〉

Weit. Ein Weg um die Welt. 〈Filmtipp〉 „Die Fantasie geht, die Erfahrung kommt.“ So beschreiben Gwendolin und Patrick ihre Weltreise. Sie haben sich vorgenommen, so lange nach Osten zu reisen, bis sie aus dem Westen wieder nach Hause kommen. Drei Jahre und 110 Tage sind sie unterwegs. Sie trampen, fahren Zug oder Boot, niemals jedoch steigen sie ins Flugzeug. Am Land schlafen sie im Zelt, in den Städten übernachten sie per Couchsurfing. Oft tauschen sie ihr Wissen und ihre Arbeitskraft gegen Kost und Logis. Sie reisen langsam und tauchen tief in die Kultur der Länder, die sie bereisen, ein. Gwendolin Weisser und Patrick Allgaier starten von ihrem Zuhause, Freiburg. Von dort geht es los an den Balkan. Es braucht ein bisschen, bis ich ganz dabei bin auf ihrer Reise, der Balkan vergeht mir fast zu schnell. Umso tiefer tauche ich danach ein, wenn die Reise weiter geh in den Iran, über Pakistan, Nepal und Indien bis nach Sibirien. Ihre Reise wandelt sich, durch ihre Doku kann ich miterleben, wie sie selbst ankommen beim Reisen und wie sich die Reise wieder verändert, als sie ein Kind bekommen. So bunt ist die Welt, so oft reduzieren wir sie auf ein paar Schlagzeilen „Weit. Ein Weg um die Welt.“ lebt von Landschaftsbildern und den Menschen, die die beiden auf ihrer Weltreise kennen lernen. Gwendolin und Patrick geben Einblicke in die Lebensgeschichten ihrer Fahrer und GastgeberInnen. Bekannte Sehenswürdigkeiten gibt es nicht zu sehen, dafür viel unberührte Natur und Menschen. Dazu erzählen sie von manchen Herausforderungen und bleibenden Eindrücken. Oft lassen sie Landschaften und Gesichter für sich sprechen. Als der Film nach zwei Stunden zu Ende ist, ist die Welt für mich so groß und vielfältig wie schon lange nicht. Besonders berühren mich ihre Erfahrungen von Pakistan. Wenn es den 11. September 2001 nicht gegeben hätte, könnte es heute eine ähnliche Rolle wie Nepal im Bergtourismus spielen. Eindrücklich aber unaufdringlich haben Gwendolin und Patrick mich mit ihrer Doku daran erinnert, wie bunt und vielfältig die Welt ist. https://vimeo.com/211668510 WEIT. Trailer from weit on Vimeo. Dokumentarfilm Regie: Gwendolin Weisser & Patrick Allgaier Preise/Auszeichnungen: Die erfolgreichste Kino-Doku in Deutschland 2017, Gilde Filmpreis Tourplan Österreich Kinoprogramm Deutschland Weitere blog posts Leben & Wohnen Hallo – schön, dass du hier bist! Willkommen auf meinem Blog, dem Neuen Miteinander – einer Plattform, auf der ich Ideen und… Arbeiten & Wirtschaft Ich wünsche mir eine Welt in der Menschen auf ihr… Ich wünsche mir eine Welt in der Menschen auf ihr Herz hören Hallo, ihr lieben… Reisen & Entdecken 5 Wahrheiten, an die mich die Natur erinnert 5 Wahrheiten, an die mich die Natur erinnert Ich verbringe gerne Zeit in der Natur… Sprache & Kommunikation Mit Mediation Konflikte besser lösen oder: Ich werde Mediatorin! Mit Mediation Konflikte besser lösen oder: Ich werde Mediatorin! Konflikte sind Teil unseres Lebens. Trotzdem… Sarah Amberger E: hallo@neuesmiteinander.at T: 0123 456 789 Impressum │ Datenschutz
